Frauen mit Schilddrüsenfunktionsstörungen klagen oft über Zyklusstörungen, Unfruchtbarkeit (Infertilität), Fehlgeburtserfahrungen (rezidivierenden Aborten) oder anderen schwangerschaftsbeeinträchtigenden Sachverhalten, wie z.B. der Plazentainsuffizienz (ausgeprägte Funktionsstörung des Mutterkuchens) oder Frühgeburten. Frühgeburten sind hier definiert als Geburten vor der 37. Schwangerschaftswoche (SSW).

Jede Zelle unseres Körpers benötigt Schilddrüsenhormone um zu funktionieren. In der Schwangerschaft versorgt die mütterliche Schilddrüsenfunktion auch noch die Zellen des kindlichen Körpers. Es ist also nicht verwunderlich, dass die autoimmunbeeinträchtigte Schilddrüsenfunktion einer Frau Wirkung zeigt auf die Funktion der Eierstöcke, der Gebärmutter und den Verlauf einer Schwangerschaft.